Ein weiser, bauchiger Inselbewohner namens Kimo lebt nach der alten hawaiianischen Huna-Lehre – einer Philosophie, die besagt: „Das Leben ist freundlich, wenn du es bist.“ Mit Witz, Wärme und einem Schuss Selbstironie erzählt dieser Ratgeber, wie man das Leben wieder leichter nimmt – ohne sich in Esoterik zu verlieren. Zwischen Humor und Gelassenheit, Aloha-Spirit und Alltagschaos zeigt Kimo, wie man atmet, lacht, liebt, scheitert und weitermacht – und warum Mango essen dabei hilft. Ein Buch für alle, die sich nach Sonne im Kopf und Frieden im Bauch sehnen
Wer ist Kimo?
Kimo – der dicke Typ mit dem Blumenshirt, der im Schatten einer Palme wohnt und grundsätzlich zu spät kommt – lebt auf einer kleinen Insel auf Hawaii, wo die Sonne manchmal aus dem Meer klettert wie ein neugieriger Kater. Er ist rund, freundlich, trägt ein Hemd, das aussieht wie Regenbogen-Chaos – und weiß Dinge, die man nicht googeln kann. Kimo hat keine Ahnung, wie alt er ist. Er sagt: „Alt genug, um’s zu wissen – jung genug, um’s trotzdem zu machen.“ Kimo ist kein Held. Kein Meister. Eher ein liebevoll-chaotischer Reisebegleiter, der gelernt hat, das Leben mit weniger Knoten zu betrachten.
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Die sieben Huna-Prinzipien
Philosophischer Hintergrund des Buches ist die Huna-Lehre. Sie stammt aus Hawaii und ist keine Religion, sondern eine Lebensphilosophie. Sie wurde im 20. Jahrhundert erstmals durch Max Freedom Long im Westen bekannt gemacht und später durch den hawaiianischen Lehrer Serge Kahili King („Huna International“) zu einer modernen, praxisnahen Form weiterentwickelt. Zentral sind die sieben Huna-Prinzipien:
⋅IKE – Bewusstheit und Wahrnehmung
⋅KALA – Freiheit und Loslassen
⋅MAKIA – Fokus und Energiefluss
⋅MANAWA – Präsenz im Jetzt
⋅ALOHA – Liebe und Mitgefühl
⋅MANA – innere Kraft
⋅PONO – Wirksamkeit als Wahrheit
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Warum dieses Buch?
(Wie es dazu kam – und was ich damit möchte)
Die erste Begegnung mit der Huna-Lehre hatte ich über das Buch „Der Stadt-Schamane“ von Serge Kahili King. Was mich daran sofort angesprochen hat, war weniger das Exotische, sondern die Klarheit: einfache Gedanken, die sich erstaunlich alltagstauglich anfühlten. Ich begann, mir einzelne Inhalte zu notieren, sie zu sortieren, zu vereinfachen und in eine Sprache zu „übersetzen“, die ich mir merken und im Alltag anwenden konnte.
Über die Jahre kamen dann ganz andere Erfahrungen hinzu. Krisen in der Familie, Anorexie, Zwänge und Ängste, Trennung, Gespräche, Beratungen, Therapien und auch einige Ratgeber. Und mit der Zeit auch eine wichtige Erkenntnis: So unterschiedlich diese Bücher und Ansätze auch waren – im Kern kreisten sie immer wieder um ähnliche Grundgedanken. Prinzipien, die sich nicht nur in der Huna-Philosophie finden, sondern auch im Zen-Buddhismus und in vielen modernen therapeutischen Konzepten.
In meinem Kopf begann sich daraus eine Art innere Sammlung zu formen: eine Mischung aus all den gelesenen, gehörten und erlebten Dingen. Der entscheidende Schritt kam, als ich für meinen Sohn einen kleinen Reader zu Ängsten und Zwängen gestaltete – und dabei die Figur Kimo entstand. Erst durch diese erzählerische, zitathafte, manchmal humorvolle Form fand ich überhaupt einen Zugang zum Schreiben. Und damit zu einer Möglichkeit, schwere und oft bedrückende Themen so zu übersetzen, dass sie nicht zusätzlich belasten, sondern ein wenig Luft lassen.
Was dabei auch immer eine Rolle spielte, war meine Lust am Gestalten: am visuellen Übersetzen von Ideen, Gedanken und Konzepten. Kimo ist für mich genau das – eine Figur, die Inhalte trägt, ohne sie zu beschweren.
Dieses Buch richtet sich an Menschen zwischen 25 und 65 Jahren, die spüren, dass es im Leben um mehr gehen muss als um Arbeit, Geld, Karriere und persönliche Absicherung gegen immer präsenter und scheinbar zahlreicher werdende Krisen. Es ist keine Anleitung zur Selbstoptimierung, sondern eine Einladung, die eigenen Gedankenräume etwas freundlicher, weiter und gemeinschaftlicher einzurichten.





„Liebe ist kein Feuerwerk, sie ist die Steckdose, an die du dein Herz anschließt.“ – Kimo
„Das Leben macht Witze. Ich mache mit.“ – Kimo
„Wenn du da bist, ist das Universum erleichtert. Es wartet schon die ganze Zeit auf dich.“ – Kimo




























Peter Schift „ALOHA - DAS LEBEN RUFT! oder wie man sich wieder in das Leben verliebt“ (Kimos kleiner HUNA-Ratgeber)
ca. 120 Seiten mit ca. 20 farbigen Abbildungen/Illustrationen
Format: z.B. 12 × 19 cm
Peter Schift „ALOHA - DAS LEBEN RUFT! oder wie man sich wieder in das Leben verliebt“ (Kimos kleiner HUNA-Ratgeber)
ca. 120 Seiten mit ca. 20 farbigen Abbildungen/Illustrationen
Format: z.B. 12 × 19 cm
Peter Schift „ALOHA - DAS LEBEN RUFT! oder wie man sich wieder in das Leben verliebt“ (Kimos kleiner HUNA-Ratgeber)
ca. 120 Seiten mit ca. 20 farbigen Abbildungen/Illustrationen
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Peter Schift „ALOHA - DAS LEBEN RUFT! oder wie man sich wieder in das Leben verliebt“ (Kimos kleiner HUNA-Ratgeber)
ca. 120 Seiten mit ca. 20 farbigen Abbildungen/Illustrationen
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Peter Schift „ALOHA - DAS LEBEN RUFT! oder wie man sich wieder in das Leben verliebt“ (Kimos kleiner HUNA-Ratgeber)
ca. 120 Seiten mit ca. 20 farbigen Abbildungen/Illustrationen
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ca. 120 Seiten mit ca. 20 farbigen Abbildungen/Illustrationen
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Format: z.B. 12 × 19 cm
Peter Schift „ALOHA - DAS LEBEN RUFT! oder wie man sich wieder in das Leben verliebt“ (Kimos kleiner HUNA-Ratgeber)
ca. 120 Seiten mit ca. 20 farbigen Abbildungen/Illustrationen
Format: z.B. 12 × 19 cm
Ich bin gelernter Zimmermann, studierter Architekt und seit fast zwanzig Jahren Gestalter an den Schnittstellen von Kunst, Architektur und Stadtentwicklung. Meine Arbeit dreht sich um die zentrale Frage: Wie können Räume Menschen verbinden, statt sie voneinander zu trennen?
In meinen Projekten entstehen Orte, die Kommunikation ermöglichen, Gemeinschaft stärken und das Vorhandene wertschätzen. Offene Räume des Zusammenkommens statt „gated communities“ – getragen von einem nachhaltig-materialbewussten Ansatz, der immer zuerst fragt:
Was ist schon da? Und was braucht es wirklich noch?
Aus persönlichen Lebenssituationen heraus hat sich mein Interesse in den letzten Jahren zunehmend auch den inneren Räumen zugewandt: den Gedankenwelten, in denen wir unsere Wirklichkeit deuten, gestalten und oft auch unnötig verengen.
Ich bin überzeugt: Gedankenräume dürfen kein exklusives Selbstoptimierungsprojekt sein. Sie können Orte sein, an denen Menschen zu sich finden — und gleichzeitig wieder zueinander.
Mit der Figur Kimo öffne ich eine erzählerische Tür zu genau diesem Mindset:
humorvoll, herzlich und ohne spirituellen Perfektionismus.
Ein Zugang, der einlädt statt belehrt — und von dem am Ende alle profitieren können.

Meine Raumprojekte entstehen im Rahmen unseres Kunst- und Architekturkollektivs „umschichten“, gegründet 2008 mit Lukasz Lendzinski in Stuttgart, 2017 erweitert durch Alper Kazokoglu.Â
Wir arbeiten interventionistisch an den Schnittstellen von Kunst, Architektur, Design und Stadtentwicklung - immer mit dem Fokus auf ressourcenschonende Bauweisen und aus dem Bestand heraus, oft im öffentlichen Raum, auf der Suche nach gesellschaftsrelevanten Lösungen (die manchmal auch einfach nur die richtigen Fragen sein können).Â
Seit 2020 tun wir dies von den drei Standorten Stuttgart, Hamburg und Berlin.




Kimo würde sagen:Â
„Ein Stadion, das nichts verkaufen will und niemanden kontrolliert, ist entweder naiv oder radikal – hier ist es letzteres. Stadion der Träume zerlegt die Eventarchitektur in ihre Einzelteile und setzt sie so wieder zusammen, dass sie ihre Macht verliert. Kein Innen und Außen, keine klare Blickrichtung, keine VIP-Logen – dafür Durchlässigkeit, Mehrdeutigkeit und überraschend viel Zeit. Dass das Ganze eigentlich nur ein temporär gut kuratiertes Baustofflager ist, macht die Sache noch besser.“
Kimo würde sagen:Â
„Ein Stadion, das nichts verkaufen will und niemanden kontrolliert, ist entweder naiv oder radikal – hier ist es letzteres. Stadion der Träume zerlegt die Eventarchitektur in ihre Einzelteile und setzt sie so wieder zusammen, dass sie ihre Macht verliert. Kein Innen und Außen, keine klare Blickrichtung, keine VIP-Logen – dafür Durchlässigkeit, Mehrdeutigkeit und überraschend viel Zeit. Dass das Ganze eigentlich nur ein temporär gut kuratiertes Baustofflager ist, macht die Sache noch besser.“
Kimo würde sagen:Â
„Ein Stadion, das nichts verkaufen will und niemanden kontrolliert, ist entweder naiv oder radikal – hier ist es letzteres. Stadion der Träume zerlegt die Eventarchitektur in ihre Einzelteile und setzt sie so wieder zusammen, dass sie ihre Macht verliert. Kein Innen und Außen, keine klare Blickrichtung, keine VIP-Logen – dafür Durchlässigkeit, Mehrdeutigkeit und überraschend viel Zeit. Dass das Ganze eigentlich nur ein temporär gut kuratiertes Baustofflager ist, macht die Sache noch besser.“
Kimo würde sagen:Â
„Ein Stadion, das nichts verkaufen will und niemanden kontrolliert, ist entweder naiv oder radikal – hier ist es letzteres. Stadion der Träume zerlegt die Eventarchitektur in ihre Einzelteile und setzt sie so wieder zusammen, dass sie ihre Macht verliert. Kein Innen und Außen, keine klare Blickrichtung, keine VIP-Logen – dafür Durchlässigkeit, Mehrdeutigkeit und überraschend viel Zeit. Dass das Ganze eigentlich nur ein temporär gut kuratiertes Baustofflager ist, macht die Sache noch besser.“
Stadion der Träume, Stuttgart (2024)
Temporärer öffentlicher Raum für kulturelle Nutzungen in Form eines umgeschichteten Baustofflagers, anlässlich der UEFA Euro 2024
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Konzeptbeschreibung
Das Stadion der Träume übersetzt die Typologie eines Stadions in eine offene, temporäre Struktur im öffentlichen Raum. Aus Fragmenten wie Tribünen, Banden, Flutlichtern, Bannern und Teilüberdachungen entsteht ein Ensemble, das an ein Stadion erinnert, ohne dessen geschlossene und hermetische Logik zu übernehmen. Die Fassade endet oberhalb des Bodens, wodurch das Gebäude leicht und schwebend wirkt und zugleich einen klar gefassten, aber durchlässigen Raum bildet.
Im Gegensatz zum klassischen Stadion erlaubt die Anordnung der Elemente Ein-, Durch- und Ausblicke von allen Seiten. Es gibt keine Schwellen, keine Vorder- oder Rückseiten – das Stadion wird zu einer offenen Gebäudetypologie, die zum Durchschreiten, Verweilen und Aneignen einlädt.
Der Innenraum ist bewusst nicht festgelegt. Tribünen und Podeste richten sich sowohl nach innen als auch zum Stadtraum aus und verstehen die Stadt selbst als Bühne. So entstehen Räume für Kino, Theater, Konzerte, Sport- und Tanzveranstaltungen, Workshops oder informelle Nutzungen – auch jenseits eines kuratierten Programms.
Konstruktiv versteht sich das Stadion als temporär umgeschichtetes Baustofflager. Sämtliche Elemente – von Palettenregalen über Holztribünen und Trapezblechdächer bis hin zu Containern, Netzen und Wassertanks – stammen aus bestehenden Materialkreisläufen und werden nach der Nutzung vollständig rückgeführt oder weiterverwendet. Sonderanfertigungen und Abfall werden so konsequent vermieden.
Künstlerische Intervention aus wiederverwendeten Schalungselementen der S-21-Baustelle auf dem Kleinen Schlossplatz, anlässlich der Ausstellung zu Otto Herbert Hajek im Kunstmuseum Stuttgart
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Konzeptbeschreibung
Das Kunstmuseum Stuttgart widmete dem Bildhauer Otto Herbert Hajek eine monografische Ausstellung, in deren Zentrum auch sein Engagement für die künstlerische Gestaltung öffentlicher Räume stand. Einen besonderen Bezugspunkt bildete Hajeks Entwurf „Platzmal“ von 1969 – eine temporäre Intervention für den Kleinen Schlossplatz. Bis heute ist der Platz Gegenstand kontroverser Debatten über Gestaltung, Nutzung und Zugehörigkeit und spiegelt damit die Vielfalt städtischer Interessen und Bedürfnisse wider.
Hier setzt das Projekt Platzprobe an. Ausgehend von der Frage, wem öffentlicher Raum gehört und wer ihn wie gestalten und nutzen darf, untersucht die Intervention das Potenzial künstlerischer Eingriffe als Mittel der räumlichen Aushandlung. Ziel ist es, den Platz nicht als fertiges Produkt, sondern als veränderbare Situation erfahrbar zu machen.
Als Material dienen Schalungselemente, die von der Stuttgart-21-Baustelle zur Entsorgung freigegeben waren. Diese industriellen Fundstücke werden als flexible, skulpturale Module eingesetzt und neu arrangiert. In Anlehnung an Hajeks Form- und Farbkanon entstehen unterschiedliche räumliche Konstellationen, die temporäre Szenarien einer möglichen Platzgestaltung erproben.
Durch das fortwährende Umstellen, Bespielen und Aneignen der Elemente wird der Kleine Schlossplatz zu einem Experimentierfeld, in dem Kunst, Stadtgesellschaft und Stadtraum in einen offenen Dialog treten.




Kimo findet:Â
„Platzprobe ist das Gegenteil von Platzgestaltung – und genau darin liegt seine Qualität. Während sonst Renderings den öffentlichen Raum vorab befrieden, wird hier erst einmal alles offengelassen. Statt Stadtmöblierung gibt es Schalungselemente aus der S-21-Baustelle: das verdrängte Unterbewusste der Stadt kehrt zurück und darf endlich sprechen. Hajek wird dabei nicht zitiert, sondern benutzt: seine Formensprache dient als offenes Vokabular für eine räumliche Diskussion, die Stuttgart seit Jahrzehnten führt, ohne sie je zu beenden. Mir gefällt das: Raum als Prozess, nicht als Produkt. Unordentlich, vorläufig, politisch.“
Kimo findet:Â
„Platzprobe ist das Gegenteil von Platzgestaltung – und genau darin liegt seine Qualität. Während sonst Renderings den öffentlichen Raum vorab befrieden, wird hier erst einmal alles offengelassen. Statt Stadtmöblierung gibt es Schalungselemente aus der S-21-Baustelle: das verdrängte Unterbewusste der Stadt kehrt zurück und darf endlich sprechen. Hajek wird dabei nicht zitiert, sondern benutzt: seine Formensprache dient als offenes Vokabular für eine räumliche Diskussion, die Stuttgart seit Jahrzehnten führt, ohne sie je zu beenden. Mir gefällt das: Raum als Prozess, nicht als Produkt. Unordentlich, vorläufig, politisch.“
Kimo findet:Â
„Platzprobe ist das Gegenteil von Platzgestaltung – und genau darin liegt seine Qualität. Während sonst Renderings den öffentlichen Raum vorab befrieden, wird hier erst einmal alles offengelassen. Statt Stadtmöblierung gibt es Schalungselemente aus der S-21-Baustelle: das verdrängte Unterbewusste der Stadt kehrt zurück und darf endlich sprechen. Hajek wird dabei nicht zitiert, sondern benutzt: seine Formensprache dient als offenes Vokabular für eine räumliche Diskussion, die Stuttgart seit Jahrzehnten führt, ohne sie je zu beenden. Mir gefällt das: Raum als Prozess, nicht als Produkt. Unordentlich, vorläufig, politisch.“
Kimo findet:Â
„Platzprobe ist das Gegenteil von Platzgestaltung – und genau darin liegt seine Qualität. Während sonst Renderings den öffentlichen Raum vorab befrieden, wird hier erst einmal alles offengelassen. Statt Stadtmöblierung gibt es Schalungselemente aus der S-21-Baustelle: das verdrängte Unterbewusste der Stadt kehrt zurück und darf endlich sprechen. Hajek wird dabei nicht zitiert, sondern benutzt: seine Formensprache dient als offenes Vokabular für eine räumliche Diskussion, die Stuttgart seit Jahrzehnten führt, ohne sie je zu beenden. Mir gefällt das: Raum als Prozess, nicht als Produkt. Unordentlich, vorläufig, politisch.“





Kimo erklärt‘s nochmal:Â
„Stuttgart am Meer ist eine Simulation – und behauptet genau deshalb Wahrheit. Der Strand ist gebaut, das Meer ein Pool, die Romantik geliehen. Aber statt Sehnsuchtsbilder zu reproduzieren, wird hier die Frage gestellt, warum urbane Erholung immer konsumgebunden sein muss. Paletten, Balken und Restholz erzeugen eine Infrastruktur des Müßiggangs, die nichts verspricht außer Benutzbarkeit. Man darf hier einfach da sein. In Zeiten durchökonomisierter Innenstädte ist das keine Sommerlaune, sondern ein politischer Akt.“
Kimo erklärt‘s nochmal:Â
„Stuttgart am Meer ist eine Simulation – und behauptet genau deshalb Wahrheit. Der Strand ist gebaut, das Meer ein Pool, die Romantik geliehen. Aber statt Sehnsuchtsbilder zu reproduzieren, wird hier die Frage gestellt, warum urbane Erholung immer konsumgebunden sein muss. Paletten, Balken und Restholz erzeugen eine Infrastruktur des Müßiggangs, die nichts verspricht außer Benutzbarkeit. Man darf hier einfach da sein. In Zeiten durchökonomisierter Innenstädte ist das keine Sommerlaune, sondern ein politischer Akt.“
Kimo erklärt‘s nochmal:Â
„Stuttgart am Meer ist eine Simulation – und behauptet genau deshalb Wahrheit. Der Strand ist gebaut, das Meer ein Pool, die Romantik geliehen. Aber statt Sehnsuchtsbilder zu reproduzieren, wird hier die Frage gestellt, warum urbane Erholung immer konsumgebunden sein muss. Paletten, Balken und Restholz erzeugen eine Infrastruktur des Müßiggangs, die nichts verspricht außer Benutzbarkeit. Man darf hier einfach da sein. In Zeiten durchökonomisierter Innenstädte ist das keine Sommerlaune, sondern ein politischer Akt.“
Kimo erklärt‘s nochmal:Â
„Stuttgart am Meer ist eine Simulation – und behauptet genau deshalb Wahrheit. Der Strand ist gebaut, das Meer ein Pool, die Romantik geliehen. Aber statt Sehnsuchtsbilder zu reproduzieren, wird hier die Frage gestellt, warum urbane Erholung immer konsumgebunden sein muss. Paletten, Balken und Restholz erzeugen eine Infrastruktur des Müßiggangs, die nichts verspricht außer Benutzbarkeit. Man darf hier einfach da sein. In Zeiten durchökonomisierter Innenstädte ist das keine Sommerlaune, sondern ein politischer Akt.“
Kimo erklärt‘s nochmal:Â
„Stuttgart am Meer ist eine Simulation – und behauptet genau deshalb Wahrheit. Der Strand ist gebaut, das Meer ein Pool, die Romantik geliehen. Aber statt Sehnsuchtsbilder zu reproduzieren, wird hier die Frage gestellt, warum urbane Erholung immer konsumgebunden sein muss. Paletten, Balken und Restholz erzeugen eine Infrastruktur des Müßiggangs, die nichts verspricht außer Benutzbarkeit. Man darf hier einfach da sein. In Zeiten durchökonomisierter Innenstädte ist das keine Sommerlaune, sondern ein politischer Akt.“
Stuttgart am Meer, Stuttgart (2024)
Temporäre Badeskulptur aus Re- und Pre-Use-Materialien im öffentlichen Raum, anlässlich des Sommerfestivals des Stadtmuseums Stuttgart
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Konzeptbeschreibung
Im Rahmen des Sommerfestivals des StadtPalais – Museum für Stuttgart entsteht jedes Jahr eine temporäre Intervention, die die Stadt in einen imaginativen Dialog mit dem Element Wasser bringt. Stuttgart am Meer transformiert den Vorplatz des Museums – direkt an einem der größten Verkehrsknotenpunkte der Stadt – für mehrere Wochen in einen öffentlichen Aufenthalts-, Spiel- und Badeort.
Die Installation besteht aus einem abstrahierten „Stadtstrand“ und einem künstlichen „Meer“. Der Strand wird durch eine Tribüne aus rund 250 unbehandelten Holzbalken gebildet, die nach der Nutzung weiterverwendet werden können. Das Meer ist als 20 Meter langer Pool mit integrierter Bühne konzipiert. Seine Konstruktion basiert auf 120 geliehenen Paletten, kombiniert mit einer Deckschicht aus farbig gestrichenen Schichtholzplatten und Holzresten früherer Ausstellungen.
Alle Bauteile stammen aus Re- oder Pre-Use-Materialien und folgen dem Prinzip einer temporären, ressourcenschonenden Architektur. Über einen Zeitraum von sechs Wochen – während der Sommerferien – stand die Badeskulptur allen Stuttgarterinnen und Stuttgartern kostenlos zur Verfügung und lud zum Verweilen, Spielen und Abkühlen ein. Begleitend fanden zahlreiche Veranstaltungen wie Konzerte, Talks und Kinderprogramme statt.Â
Stuttgart am Meer schuf so einen niederschwelligen, gemeinschaftlichen Ort, der urbane Dichte, sommerliche Leichtigkeit und nachhaltiges Bauen miteinander verband.
ZOB TÜ Interim, Tübingen (2024)
Masterplan und bauliche Strukturen für eine aneignungsoffene Zwischennutzung aus Baustellenmaterialien, wiederverwendeter Stadtmöblierung und geliehenen lokalen Materialien
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Konzeptbeschreibung
Im Zuge der Neugestaltung des ZOB / Europaplatzes in Tübingen wurde im Frühjahr 2024 eine rund 7.000 m² große Fläche frei, die erst in den kommenden Jahren bebaut werden soll. Für diese Interimsphase entwickelten bhmp und studio umschichten gemeinsam mit der Stadt Tübingen einen Masterplan für eine temporäre Nutzung, die Aneignung, Teilhabe und informelle Aktivitäten ermöglicht.
Das Konzept definiert ein offenes Grund-Setting: Eine Bühne und Plattform für Konzerte und Veranstaltungen, Spiel- und Sportfelder, Sitz- und Aufenthaltsbereiche, ein Kletterparcours, eine Outdoor-Galerie sowie der bereits 2021 entstandene Ausguck. Ergänzt wird das Areal durch bepflanzte Einschnitte in die Asphaltfläche und einen Hopfenhain, die das Mikroklima verbessern und die Aufenthaltsqualität insbesondere im Sommer erhöhen.
Bereits während der vorausgehenden Bau- und Planungsphase wurde der Ort als „Schaustelle“ verstanden – als Verhandlungsraum, in dem Transformation sichtbar und erfahrbar gemacht wird. studio umschichten begleitete den Prozess seit 2019 mit temporären Interventionen, die Bauphasen ankündigten und räumlich übersetzten.
Alle Elemente sind so konzipiert, dass sie sich verändern, wandern, ergänzt oder umgenutzt werden können. Der ZOB wird damit nicht nur zur Baustelle, sondern zu einem offenen Experimentierraum, in dem Stadtentwicklung, Nutzung und Öffentlichkeit kontinuierlich neu ausgehandelt werden.



Kimo meint:Â
„Dieses Projekt weigert sich standhaft, ein Endbild zu liefern – und ist damit weiter als die meisten Masterpläne. Der ZOB wird nicht temporär bespielt, sondern dauerhaft infrage gestellt. Die „Schaustelle“ ist kein Beteiligungsversprechen, sondern ein gebautes Argument: Stadt entsteht durch Nutzung, nicht durch Visualisierung. Dass sich die Elemente verschieben, verschwinden oder umgedeutet werden können, ist kein Mangel an Kontrolle, sondern ein Statement. Hier wird Stadtentwicklung als kollektive Praxis verstanden – messy, widersprüchlich, produktiv. Eigentlich genau so, wie Demokratie nun mal ist.“
Kimo meint:Â
„Dieses Projekt weigert sich standhaft, ein Endbild zu liefern – und ist damit weiter als die meisten Masterpläne. Der ZOB wird nicht temporär bespielt, sondern dauerhaft infrage gestellt. Die „Schaustelle“ ist kein Beteiligungsversprechen, sondern ein gebautes Argument: Stadt entsteht durch Nutzung, nicht durch Visualisierung. Dass sich die Elemente verschieben, verschwinden oder umgedeutet werden können, ist kein Mangel an Kontrolle, sondern ein Statement. Hier wird Stadtentwicklung als kollektive Praxis verstanden – messy, widersprüchlich, produktiv. Eigentlich genau so, wie Demokratie nun mal ist.“
Kimo meint:Â
„Dieses Projekt weigert sich standhaft, ein Endbild zu liefern – und ist damit weiter als die meisten Masterpläne. Der ZOB wird nicht temporär bespielt, sondern dauerhaft infrage gestellt. Die „Schaustelle“ ist kein Beteiligungsversprechen, sondern ein gebautes Argument: Stadt entsteht durch Nutzung, nicht durch Visualisierung. Dass sich die Elemente verschieben, verschwinden oder umgedeutet werden können, ist kein Mangel an Kontrolle, sondern ein Statement. Hier wird Stadtentwicklung als kollektive Praxis verstanden – messy, widersprüchlich, produktiv. Eigentlich genau so, wie Demokratie nun mal ist.“
Publikationen
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2019
A, B, (C) = AÂ Das umschichten Prinzip /Â
A, B, (C) = A The principles of umschichten (dt./engl.)
Blume / Lendzinski / Weigand (HRSG. / author)
MBooks, Weimar (2019)
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2016
Von Katzen und Mikrowellen / Of cats and microwaves (dt./engl.)
Aubinais / Jacquemin / Lendzinski / Weigand (HRSG. / author)
Jovis, Berlin (2017)
Â
2014
the dark side (poln./engl.)
Lendzinski / Sienkiewicz-Nowacka / Weigand (HRSG. / author)
Centrum Sztuki Współczesnej, Warschau (2015)
Â
2012
umschichten mit Andi
Lendzinski / Mayer / Weigand (HRSG. / author)
Kulturreferat der Landeshauptstadt München, München (2012)
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2008
Stuttgart PopUp!
Baur / Lendzinski / Niessner / Weigand (HRSG. / author)
Eigenverlag, Stuttgart (2008)
Ein weiser, bauchiger Inselbewohner namens Kimo lebt nach der alten hawaiianischen Huna-Lehre – einer Philosophie, die besagt: „Das Leben ist freundlich, wenn du es bist.“ Mit Witz, Wärme und einem Schuss Selbstironie erzählt dieser Ratgeber, wie man das Leben wieder leichter nimmt – ohne sich in Esoterik zu verlieren. Zwischen Humor und Gelassenheit, Aloha-Spirit und Alltagschaos zeigt Kimo, wie man atmet, lacht, liebt, scheitert und weitermacht – und warum Mango essen dabei hilft. Ein Buch für alle, die sich nach Sonne im Kopf und Frieden im Bauch sehnen





„Liebe ist kein Feuerwerk, sie ist die Steckdose, an die du dein Herz anschließt.“ – Kimo
„Das Leben macht Witze. Ich mache mit.“ – Kimo
„Wenn du da bist, ist das Universum erleichtert. Es wartet schon die ganze Zeit auf dich.“ – Kimo
Wer ist Kimo?
Kimo – der dicke Typ mit dem Blumenshirt, der im Schatten einer Palme wohnt und grundsätzlich zu spät kommt – lebt auf einer kleinen Insel auf Hawaii, wo die Sonne manchmal aus dem Meer klettert wie ein neugieriger Kater. Er ist rund, freundlich, trägt ein Hemd, das aussieht wie Regenbogen-Chaos – und weiß Dinge, die man nicht googeln kann. Kimo hat keine Ahnung, wie alt er ist. Er sagt: „Alt genug, um’s zu wissen – jung genug, um’s trotzdem zu machen.“ Kimo ist kein Held. Kein Meister. Eher ein liebevoll-chaotischer Reisebegleiter, der gelernt hat, das Leben mit weniger Knoten zu betrachten.
Â
Die sieben Huna-Prinzipien
Philosophischer Hintergrund des Buches ist die Huna-Lehre. Sie stammt aus Hawaii und ist keine Religion, sondern eine Lebensphilosophie. Sie wurde im 20. Jahrhundert erstmals durch Max Freedom Long im Westen bekannt gemacht und später durch den hawaiianischen Lehrer Serge Kahili King („Huna International“) zu einer modernen, praxisnahen Form weiterentwickelt. Zentral sind die sieben Huna-Prinzipien:
⋅IKE – Bewusstheit und Wahrnehmung
⋅KALA – Freiheit und Loslassen
⋅MAKIA – Fokus und Energiefluss
⋅MANAWA – Präsenz im Jetzt
⋅ALOHA – Liebe und Mitgefühl
⋅MANA – innere Kraft
⋅PONO – Wirksamkeit als Wahrheit
Â
Warum dieses Buch?
(Wie es dazu kam – und was ich damit möchte)
Die erste Begegnung mit der Huna-Lehre hatte ich über das Buch „Der Stadt-Schamane“ von Serge Kahili King. Was mich daran sofort angesprochen hat, war weniger das Exotische, sondern die Klarheit: einfache Gedanken, die sich erstaunlich alltagstauglich anfühlten. Ich begann, mir einzelne Inhalte zu notieren, sie zu sortieren, zu vereinfachen und in eine Sprache zu „übersetzen“, die ich mir merken und im Alltag anwenden konnte.
Über die Jahre kamen dann ganz andere Erfahrungen hinzu. Krisen in der Familie, Anorexie, Zwänge und Ängste, Trennung, Gespräche, Beratungen, Therapien und auch einige Ratgeber. Und mit der Zeit auch eine wichtige Erkenntnis: So unterschiedlich diese Bücher und Ansätze auch waren – im Kern kreisten sie immer wieder um ähnliche Grundgedanken. Prinzipien, die sich nicht nur in der Huna-Philosophie finden, sondern auch im Zen-Buddhismus und in vielen modernen therapeutischen Konzepten.
In meinem Kopf begann sich daraus eine Art innere Sammlung zu formen: eine Mischung aus all den gelesenen, gehörten und erlebten Dingen. Der entscheidende Schritt kam, als ich für meinen Sohn einen kleinen Reader zu Ängsten und Zwängen gestaltete – und dabei die Figur Kimo entstand. Erst durch diese erzählerische, zitathafte, manchmal humorvolle Form fand ich überhaupt einen Zugang zum Schreiben. Und damit zu einer Möglichkeit, schwere und oft bedrückende Themen so zu übersetzen, dass sie nicht zusätzlich belasten, sondern ein wenig Luft lassen.
Was dabei auch immer eine Rolle spielte, war meine Lust am Gestalten: am visuellen Übersetzen von Ideen, Gedanken und Konzepten. Kimo ist für mich genau das – eine Figur, die Inhalte trägt, ohne sie zu beschweren.
Dieses Buch richtet sich an Menschen zwischen 25 und 65 Jahren, die spüren, dass es im Leben um mehr gehen muss als um Arbeit, Geld, Karriere und persönliche Absicherung gegen immer präsenter und scheinbar zahlreicher werdende Krisen. Es ist keine Anleitung zur Selbstoptimierung, sondern eine Einladung, die eigenen Gedankenräume etwas freundlicher, weiter und gemeinschaftlicher einzurichten.




























Peter Schift „ALOHA - DAS LEBEN RUFT! oder wie man sich wieder in das Leben verliebt“ (Kimos kleiner HUNA-Ratgeber)
ca. 120 Seiten mit ca. 20 farbigen Abbildungen/Illustrationen
Format: z.B. 12 × 19 cm
Peter Schift „ALOHA - DAS LEBEN RUFT! oder wie man sich wieder in das Leben verliebt“ (Kimos kleiner HUNA-Ratgeber)
ca. 120 Seiten mit ca. 20 farbigen Abbildungen/Illustrationen
Format: z.B. 12 × 19 cm
Peter Schift „ALOHA - DAS LEBEN RUFT! oder wie man sich wieder in das Leben verliebt“ (Kimos kleiner HUNA-Ratgeber)
ca. 120 Seiten mit ca. 20 farbigen Abbildungen/Illustrationen
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Peter Schift „ALOHA - DAS LEBEN RUFT! oder wie man sich wieder in das Leben verliebt“ (Kimos kleiner HUNA-Ratgeber)
ca. 120 Seiten mit ca. 20 farbigen Abbildungen/Illustrationen
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Format: z.B. 12 × 19 cm
Peter Schift „ALOHA - DAS LEBEN RUFT! oder wie man sich wieder in das Leben verliebt“ (Kimos kleiner HUNA-Ratgeber)
ca. 120 Seiten mit ca. 20 farbigen Abbildungen/Illustrationen
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Ich bin gelernter Zimmermann, studierter Architekt und seit fast zwanzig Jahren Gestalter an den Schnittstellen von Kunst, Architektur und Stadtentwicklung. Meine Arbeit dreht sich um die zentrale Frage: Wie können Räume Menschen verbinden, statt sie voneinander zu trennen?
In meinen Projekten entstehen Orte, die Kommunikation ermöglichen, Gemeinschaft stärken und das Vorhandene wertschätzen. Offene Räume des Zusammenkommens statt „gated communities“ – getragen von einem nachhaltig-materialbewussten Ansatz, der immer zuerst fragt:
Was ist schon da? Und was braucht es wirklich noch?
Aus persönlichen Lebenssituationen heraus hat sich mein Interesse in den letzten Jahren zunehmend auch den inneren Räumen zugewandt: den Gedankenwelten, in denen wir unsere Wirklichkeit deuten, gestalten und oft auch unnötig verengen.
Ich bin überzeugt: Gedankenräume dürfen kein exklusives Selbstoptimierungsprojekt sein. Sie können Orte sein, an denen Menschen zu sich finden — und gleichzeitig wieder zueinander.
Mit der Figur Kimo öffne ich eine erzählerische Tür zu genau diesem Mindset:
humorvoll, herzlich und ohne spirituellen Perfektionismus.
Ein Zugang, der einlädt statt belehrt — und von dem am Ende alle profitieren können.

Meine Raumprojekte entstehen im Rahmen unseres Kunst- und Architekturkollektivs „umschichten“, gegründet 2008 mit Lukasz Lendzinski in Stuttgart, 2017 erweitert durch Alper Kazokoglu.Â
Wir arbeiten interventionistisch an den Schnittstellen von Kunst, Architektur, Design und Stadtentwicklung - immer mit dem Fokus auf ressourcenschonende Bauweisen und aus dem Bestand heraus, oft im öffentlichen Raum, auf der Suche nach gesellschaftsrelevanten Lösungen (die manchmal auch einfach nur die richtigen Fragen sein können).Â
Seit 2020 tun wir dies von den drei Standorten Stuttgart, Hamburg und Berlin.




Kimo würde sagen:Â
„Ein Stadion, das nichts verkaufen will und niemanden kontrolliert, ist entweder naiv oder radikal – hier ist es letzteres. Stadion der Träume zerlegt die Eventarchitektur in ihre Einzelteile und setzt sie so wieder zusammen, dass sie ihre Macht verliert. Kein Innen und Außen, keine klare Blickrichtung, keine VIP-Logen – dafür Durchlässigkeit, Mehrdeutigkeit und überraschend viel Zeit. Dass das Ganze eigentlich nur ein temporär gut kuratiertes Baustofflager ist, macht die Sache noch besser.“
Kimo würde sagen:Â
„Ein Stadion, das nichts verkaufen will und niemanden kontrolliert, ist entweder naiv oder radikal – hier ist es letzteres. Stadion der Träume zerlegt die Eventarchitektur in ihre Einzelteile und setzt sie so wieder zusammen, dass sie ihre Macht verliert. Kein Innen und Außen, keine klare Blickrichtung, keine VIP-Logen – dafür Durchlässigkeit, Mehrdeutigkeit und überraschend viel Zeit. Dass das Ganze eigentlich nur ein temporär gut kuratiertes Baustofflager ist, macht die Sache noch besser.“
Kimo würde sagen:Â
„Ein Stadion, das nichts verkaufen will und niemanden kontrolliert, ist entweder naiv oder radikal – hier ist es letzteres. Stadion der Träume zerlegt die Eventarchitektur in ihre Einzelteile und setzt sie so wieder zusammen, dass sie ihre Macht verliert. Kein Innen und Außen, keine klare Blickrichtung, keine VIP-Logen – dafür Durchlässigkeit, Mehrdeutigkeit und überraschend viel Zeit. Dass das Ganze eigentlich nur ein temporär gut kuratiertes Baustofflager ist, macht die Sache noch besser.“
Kimo würde sagen:Â
„Ein Stadion, das nichts verkaufen will und niemanden kontrolliert, ist entweder naiv oder radikal – hier ist es letzteres. Stadion der Träume zerlegt die Eventarchitektur in ihre Einzelteile und setzt sie so wieder zusammen, dass sie ihre Macht verliert. Kein Innen und Außen, keine klare Blickrichtung, keine VIP-Logen – dafür Durchlässigkeit, Mehrdeutigkeit und überraschend viel Zeit. Dass das Ganze eigentlich nur ein temporär gut kuratiertes Baustofflager ist, macht die Sache noch besser.“
Stadion der Träume, Stuttgart (2024)
Temporärer öffentlicher Raum für kulturelle Nutzungen in Form eines umgeschichteten Baustofflagers, anlässlich der UEFA Euro 2024
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Konzeptbeschreibung
Das Stadion der Träume übersetzt die Typologie eines Stadions in eine offene, temporäre Struktur im öffentlichen Raum. Aus Fragmenten wie Tribünen, Banden, Flutlichtern, Bannern und Teilüberdachungen entsteht ein Ensemble, das an ein Stadion erinnert, ohne dessen geschlossene und hermetische Logik zu übernehmen. Die Fassade endet oberhalb des Bodens, wodurch das Gebäude leicht und schwebend wirkt und zugleich einen klar gefassten, aber durchlässigen Raum bildet.
Im Gegensatz zum klassischen Stadion erlaubt die Anordnung der Elemente Ein-, Durch- und Ausblicke von allen Seiten. Es gibt keine Schwellen, keine Vorder- oder Rückseiten – das Stadion wird zu einer offenen Gebäudetypologie, die zum Durchschreiten, Verweilen und Aneignen einlädt.
Der Innenraum ist bewusst nicht festgelegt. Tribünen und Podeste richten sich sowohl nach innen als auch zum Stadtraum aus und verstehen die Stadt selbst als Bühne. So entstehen Räume für Kino, Theater, Konzerte, Sport- und Tanzveranstaltungen, Workshops oder informelle Nutzungen – auch jenseits eines kuratierten Programms.
Konstruktiv versteht sich das Stadion als temporär umgeschichtetes Baustofflager. Sämtliche Elemente – von Palettenregalen über Holztribünen und Trapezblechdächer bis hin zu Containern, Netzen und Wassertanks – stammen aus bestehenden Materialkreisläufen und werden nach der Nutzung vollständig rückgeführt oder weiterverwendet. Sonderanfertigungen und Abfall werden so konsequent vermieden.
Künstlerische Intervention aus wiederverwendeten Schalungselementen der S-21-Baustelle auf dem Kleinen Schlossplatz, anlässlich der Ausstellung zu Otto Herbert Hajek im Kunstmuseum Stuttgart
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Konzeptbeschreibung
Das Kunstmuseum Stuttgart widmete dem Bildhauer Otto Herbert Hajek eine monografische Ausstellung, in deren Zentrum auch sein Engagement für die künstlerische Gestaltung öffentlicher Räume stand. Einen besonderen Bezugspunkt bildete Hajeks Entwurf „Platzmal“ von 1969 – eine temporäre Intervention für den Kleinen Schlossplatz. Bis heute ist der Platz Gegenstand kontroverser Debatten über Gestaltung, Nutzung und Zugehörigkeit und spiegelt damit die Vielfalt städtischer Interessen und Bedürfnisse wider.
Hier setzt das Projekt Platzprobe an. Ausgehend von der Frage, wem öffentlicher Raum gehört und wer ihn wie gestalten und nutzen darf, untersucht die Intervention das Potenzial künstlerischer Eingriffe als Mittel der räumlichen Aushandlung. Ziel ist es, den Platz nicht als fertiges Produkt, sondern als veränderbare Situation erfahrbar zu machen.
Als Material dienen Schalungselemente, die von der Stuttgart-21-Baustelle zur Entsorgung freigegeben waren. Diese industriellen Fundstücke werden als flexible, skulpturale Module eingesetzt und neu arrangiert. In Anlehnung an Hajeks Form- und Farbkanon entstehen unterschiedliche räumliche Konstellationen, die temporäre Szenarien einer möglichen Platzgestaltung erproben.
Durch das fortwährende Umstellen, Bespielen und Aneignen der Elemente wird der Kleine Schlossplatz zu einem Experimentierfeld, in dem Kunst, Stadtgesellschaft und Stadtraum in einen offenen Dialog treten.




Kimo findet:Â
„Platzprobe ist das Gegenteil von Platzgestaltung – und genau darin liegt seine Qualität. Während sonst Renderings den öffentlichen Raum vorab befrieden, wird hier erst einmal alles offengelassen. Statt Stadtmöblierung gibt es Schalungselemente aus der S-21-Baustelle: das verdrängte Unterbewusste der Stadt kehrt zurück und darf endlich sprechen. Hajek wird dabei nicht zitiert, sondern benutzt: seine Formensprache dient als offenes Vokabular für eine räumliche Diskussion, die Stuttgart seit Jahrzehnten führt, ohne sie je zu beenden. Mir gefällt das: Raum als Prozess, nicht als Produkt. Unordentlich, vorläufig, politisch.“
Kimo findet:Â
„Platzprobe ist das Gegenteil von Platzgestaltung – und genau darin liegt seine Qualität. Während sonst Renderings den öffentlichen Raum vorab befrieden, wird hier erst einmal alles offengelassen. Statt Stadtmöblierung gibt es Schalungselemente aus der S-21-Baustelle: das verdrängte Unterbewusste der Stadt kehrt zurück und darf endlich sprechen. Hajek wird dabei nicht zitiert, sondern benutzt: seine Formensprache dient als offenes Vokabular für eine räumliche Diskussion, die Stuttgart seit Jahrzehnten führt, ohne sie je zu beenden. Mir gefällt das: Raum als Prozess, nicht als Produkt. Unordentlich, vorläufig, politisch.“
Kimo findet:Â
„Platzprobe ist das Gegenteil von Platzgestaltung – und genau darin liegt seine Qualität. Während sonst Renderings den öffentlichen Raum vorab befrieden, wird hier erst einmal alles offengelassen. Statt Stadtmöblierung gibt es Schalungselemente aus der S-21-Baustelle: das verdrängte Unterbewusste der Stadt kehrt zurück und darf endlich sprechen. Hajek wird dabei nicht zitiert, sondern benutzt: seine Formensprache dient als offenes Vokabular für eine räumliche Diskussion, die Stuttgart seit Jahrzehnten führt, ohne sie je zu beenden. Mir gefällt das: Raum als Prozess, nicht als Produkt. Unordentlich, vorläufig, politisch.“
Kimo findet:Â
„Platzprobe ist das Gegenteil von Platzgestaltung – und genau darin liegt seine Qualität. Während sonst Renderings den öffentlichen Raum vorab befrieden, wird hier erst einmal alles offengelassen. Statt Stadtmöblierung gibt es Schalungselemente aus der S-21-Baustelle: das verdrängte Unterbewusste der Stadt kehrt zurück und darf endlich sprechen. Hajek wird dabei nicht zitiert, sondern benutzt: seine Formensprache dient als offenes Vokabular für eine räumliche Diskussion, die Stuttgart seit Jahrzehnten führt, ohne sie je zu beenden. Mir gefällt das: Raum als Prozess, nicht als Produkt. Unordentlich, vorläufig, politisch.“
Stuttgart am Meer, Stuttgart (2024)
Temporäre Badeskulptur aus Re- und Pre-Use-Materialien im öffentlichen Raum, anlässlich des Sommerfestivals des Stadtmuseums Stuttgart
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Konzeptbeschreibung
Im Rahmen des Sommerfestivals des StadtPalais – Museum für Stuttgart entsteht jedes Jahr eine temporäre Intervention, die die Stadt in einen imaginativen Dialog mit dem Element Wasser bringt. Stuttgart am Meer transformiert den Vorplatz des Museums – direkt an einem der größten Verkehrsknotenpunkte der Stadt – für mehrere Wochen in einen öffentlichen Aufenthalts-, Spiel- und Badeort.
Die Installation besteht aus einem abstrahierten „Stadtstrand“ und einem künstlichen „Meer“. Der Strand wird durch eine Tribüne aus rund 250 unbehandelten Holzbalken gebildet, die nach der Nutzung weiterverwendet werden können. Das Meer ist als 20 Meter langer Pool mit integrierter Bühne konzipiert. Seine Konstruktion basiert auf 120 geliehenen Paletten, kombiniert mit einer Deckschicht aus farbig gestrichenen Schichtholzplatten und Holzresten früherer Ausstellungen.
Alle Bauteile stammen aus Re- oder Pre-Use-Materialien und folgen dem Prinzip einer temporären, ressourcenschonenden Architektur. Über einen Zeitraum von sechs Wochen – während der Sommerferien – stand die Badeskulptur allen Stuttgarterinnen und Stuttgartern kostenlos zur Verfügung und lud zum Verweilen, Spielen und Abkühlen ein. Begleitend fanden zahlreiche Veranstaltungen wie Konzerte, Talks und Kinderprogramme statt.Â
Stuttgart am Meer schuf so einen niederschwelligen, gemeinschaftlichen Ort, der urbane Dichte, sommerliche Leichtigkeit und nachhaltiges Bauen miteinander verband.





Kimo erklärt‘s nochmal:Â
„Stuttgart am Meer ist eine Simulation – und behauptet genau deshalb Wahrheit. Der Strand ist gebaut, das Meer ein Pool, die Romantik geliehen. Aber statt Sehnsuchtsbilder zu reproduzieren, wird hier die Frage gestellt, warum urbane Erholung immer konsumgebunden sein muss. Paletten, Balken und Restholz erzeugen eine Infrastruktur des Müßiggangs, die nichts verspricht außer Benutzbarkeit. Man darf hier einfach da sein. In Zeiten durchökonomisierter Innenstädte ist das keine Sommerlaune, sondern ein politischer Akt.“
Kimo erklärt‘s nochmal:Â
„Stuttgart am Meer ist eine Simulation – und behauptet genau deshalb Wahrheit. Der Strand ist gebaut, das Meer ein Pool, die Romantik geliehen. Aber statt Sehnsuchtsbilder zu reproduzieren, wird hier die Frage gestellt, warum urbane Erholung immer konsumgebunden sein muss. Paletten, Balken und Restholz erzeugen eine Infrastruktur des Müßiggangs, die nichts verspricht außer Benutzbarkeit. Man darf hier einfach da sein. In Zeiten durchökonomisierter Innenstädte ist das keine Sommerlaune, sondern ein politischer Akt.“
Kimo erklärt‘s nochmal:Â
„Stuttgart am Meer ist eine Simulation – und behauptet genau deshalb Wahrheit. Der Strand ist gebaut, das Meer ein Pool, die Romantik geliehen. Aber statt Sehnsuchtsbilder zu reproduzieren, wird hier die Frage gestellt, warum urbane Erholung immer konsumgebunden sein muss. Paletten, Balken und Restholz erzeugen eine Infrastruktur des Müßiggangs, die nichts verspricht außer Benutzbarkeit. Man darf hier einfach da sein. In Zeiten durchökonomisierter Innenstädte ist das keine Sommerlaune, sondern ein politischer Akt.“
Kimo erklärt‘s nochmal:Â
„Stuttgart am Meer ist eine Simulation – und behauptet genau deshalb Wahrheit. Der Strand ist gebaut, das Meer ein Pool, die Romantik geliehen. Aber statt Sehnsuchtsbilder zu reproduzieren, wird hier die Frage gestellt, warum urbane Erholung immer konsumgebunden sein muss. Paletten, Balken und Restholz erzeugen eine Infrastruktur des Müßiggangs, die nichts verspricht außer Benutzbarkeit. Man darf hier einfach da sein. In Zeiten durchökonomisierter Innenstädte ist das keine Sommerlaune, sondern ein politischer Akt.“
Kimo erklärt‘s nochmal:Â
„Stuttgart am Meer ist eine Simulation – und behauptet genau deshalb Wahrheit. Der Strand ist gebaut, das Meer ein Pool, die Romantik geliehen. Aber statt Sehnsuchtsbilder zu reproduzieren, wird hier die Frage gestellt, warum urbane Erholung immer konsumgebunden sein muss. Paletten, Balken und Restholz erzeugen eine Infrastruktur des Müßiggangs, die nichts verspricht außer Benutzbarkeit. Man darf hier einfach da sein. In Zeiten durchökonomisierter Innenstädte ist das keine Sommerlaune, sondern ein politischer Akt.“
ZOB TÜ Interim, Tübingen (2024)
Masterplan und bauliche Strukturen für eine aneignungsoffene Zwischennutzung aus Baustellenmaterialien, wiederverwendeter Stadtmöblierung und geliehenen lokalen Materialien
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Konzeptbeschreibung
Im Zuge der Neugestaltung des ZOB / Europaplatzes in Tübingen wurde im Frühjahr 2024 eine rund 7.000 m² große Fläche frei, die erst in den kommenden Jahren bebaut werden soll. Für diese Interimsphase entwickelten bhmp und studio umschichten gemeinsam mit der Stadt Tübingen einen Masterplan für eine temporäre Nutzung, die Aneignung, Teilhabe und informelle Aktivitäten ermöglicht.
Das Konzept definiert ein offenes Grund-Setting: Eine Bühne und Plattform für Konzerte und Veranstaltungen, Spiel- und Sportfelder, Sitz- und Aufenthaltsbereiche, ein Kletterparcours, eine Outdoor-Galerie sowie der bereits 2021 entstandene Ausguck. Ergänzt wird das Areal durch bepflanzte Einschnitte in die Asphaltfläche und einen Hopfenhain, die das Mikroklima verbessern und die Aufenthaltsqualität insbesondere im Sommer erhöhen.
Bereits während der vorausgehenden Bau- und Planungsphase wurde der Ort als „Schaustelle“ verstanden – als Verhandlungsraum, in dem Transformation sichtbar und erfahrbar gemacht wird. studio umschichten begleitete den Prozess seit 2019 mit temporären Interventionen, die Bauphasen ankündigten und räumlich übersetzten.
Alle Elemente sind so konzipiert, dass sie sich verändern, wandern, ergänzt oder umgenutzt werden können. Der ZOB wird damit nicht nur zur Baustelle, sondern zu einem offenen Experimentierraum, in dem Stadtentwicklung, Nutzung und Öffentlichkeit kontinuierlich neu ausgehandelt werden.



Kimo meint:Â
„Dieses Projekt weigert sich standhaft, ein Endbild zu liefern – und ist damit weiter als die meisten Masterpläne. Der ZOB wird nicht temporär bespielt, sondern dauerhaft infrage gestellt. Die „Schaustelle“ ist kein Beteiligungsversprechen, sondern ein gebautes Argument: Stadt entsteht durch Nutzung, nicht durch Visualisierung. Dass sich die Elemente verschieben, verschwinden oder umgedeutet werden können, ist kein Mangel an Kontrolle, sondern ein Statement. Hier wird Stadtentwicklung als kollektive Praxis verstanden – messy, widersprüchlich, produktiv. Eigentlich genau so, wie Demokratie nun mal ist.“
Kimo meint:Â
„Dieses Projekt weigert sich standhaft, ein Endbild zu liefern – und ist damit weiter als die meisten Masterpläne. Der ZOB wird nicht temporär bespielt, sondern dauerhaft infrage gestellt. Die „Schaustelle“ ist kein Beteiligungsversprechen, sondern ein gebautes Argument: Stadt entsteht durch Nutzung, nicht durch Visualisierung. Dass sich die Elemente verschieben, verschwinden oder umgedeutet werden können, ist kein Mangel an Kontrolle, sondern ein Statement. Hier wird Stadtentwicklung als kollektive Praxis verstanden – messy, widersprüchlich, produktiv. Eigentlich genau so, wie Demokratie nun mal ist.“
Kimo meint:Â
„Dieses Projekt weigert sich standhaft, ein Endbild zu liefern – und ist damit weiter als die meisten Masterpläne. Der ZOB wird nicht temporär bespielt, sondern dauerhaft infrage gestellt. Die „Schaustelle“ ist kein Beteiligungsversprechen, sondern ein gebautes Argument: Stadt entsteht durch Nutzung, nicht durch Visualisierung. Dass sich die Elemente verschieben, verschwinden oder umgedeutet werden können, ist kein Mangel an Kontrolle, sondern ein Statement. Hier wird Stadtentwicklung als kollektive Praxis verstanden – messy, widersprüchlich, produktiv. Eigentlich genau so, wie Demokratie nun mal ist.“
Publikationen
Â
2019
A, B, (C) = AÂ Das umschichten Prinzip /Â
A, B, (C) = A The principles of umschichten (dt./engl.)
Blume / Lendzinski / Weigand (HRSG. / author)
MBooks, Weimar (2019)
Â
2016
Von Katzen und Mikrowellen / Of cats and microwaves (dt./engl.)
Aubinais / Jacquemin / Lendzinski / Weigand (HRSG. / author)
Jovis, Berlin (2017)
Â
2014
the dark side (poln./engl.)
Lendzinski / Sienkiewicz-Nowacka / Weigand (HRSG. / author)
Centrum Sztuki Współczesnej, Warschau (2015)
Â
2012
umschichten mit Andi
Lendzinski / Mayer / Weigand (HRSG. / author)
Kulturreferat der Landeshauptstadt München, München (2012)
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2008
Stuttgart PopUp!
Baur / Lendzinski / Niessner / Weigand (HRSG. / author)
Eigenverlag, Stuttgart (2008)